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Tipps & Tricks

Wie Sie das Management dazu bekommen, Ihr Konzept zu genehmigen!

Wie gelingt es dir, deinem Vorgesetzten einen kreativen Plan zu präsentieren? Besonders tricky wird es, sobald es um Konzepte geht, die sich vom Gewohnten unterscheiden. Bei der Erarbeitung dieser Pläne wirst du schnell auf Vorurteile stoßen. Das wohl bekannteste Statement ist: "So haben wir es immer schon gemacht und das war bisher auch erfolgreich so!“ Aber stimmt das wirklich? Wie überzeugst du das Management von einem mutigen Eventkonzept?

Angenommen, ein Wettbewerber hat erfolgreich ein Golfturnier für PR-Zwecke organisiert. 
Erntet ein solches Turnier per Definition den gleichen Erfolg für eine andere Organisation? 
Die Antwort lässt sich erraten: „Lasst es uns jetzt anders machen, dann wird es noch besser. Der Fokus bleibt auf unseren Gästen und wir können wirklich etwas zustande bringen!" ist ein Satz, den du als Einwand verwenden kannst.

Doch dieser Bemerkung musst du selbstverständlich auch gerecht werden. 

Dein Enthusiasmus erzeugt weiteren Enthusiasmus!

Kreative Ideen werden oft von Vorgesetzten in der Organisationsphase abgelehnt.

Aus Angst vor Risiko des Gesichtsverlusts, Abweichung von der Norm oder Misstrauen in die Idee selbst. Alles beginnt mit der Präsentation der Pläne. 
Hier ist es also ratsam, nur Pläne vorzulegen, die du voll und ganz unterstützt und über welche du mit persönlicher Begeisterung sprechen kannst. Versuche so viel Vorzeigematerial wie möglich zu bekommen - vorzugsweise in Form von Bildern oder Illustrationen. Sorge zudem für eine schnelle und abschließende Präsentation.

Unterstütze deine Begeisterung mit Fakten, oder zumindest mit harten Zielsetzungen: Erkläre den Vorgesetzten ganz genau, warum dein (oft neues, oder anderes) Konzept und eine mutige Entscheidungen zu dem gewünschten Effekt führt und male auch den Erfolg aus.

Präsentiere einige Referenzen!

Es ist immer gut, Referenzen zur Hand zu haben, die zeigen, dass die vorgeschlagenen Pläne und Details professionell sind und sich bereits anderswo bewährt haben. Aber stelle sicher, dass die Idee dennoch originell ist!

Beispiel für Überzeugungskraft: Gorbatschow

Ein wunderbares Beispiel für Überzeugungsarbeit ist die folgende (wahre) Geschichte: 
Vor 20 Jahren, in Zeiten der Perestroika, stand ein gefälschter Gorbatschow, mit Weinflecken am Straßenrand beim Schiphol Airport in Amsterdam und suchte nach einer Fahrt per Anhalter.

Er musste den Direktor eines Unternehmens, welcher gerade von einem Geschäftsflug zurückgekehrt war, davon überzeugen, dass Innovation auch auf der von seinem Sekretär organisierten Party zusammen mit einer Eventagentur umgesetzt werden sollte.

Was nicht bedacht worden war, war, dass ein trampender Gorbatschow im Westen für Aufsehen sorgen würde. In kürzester Zeit war der Statist von Polizei und Journalisten umgeben. Mit viel Mühe konnte er dem Aufruhr entkommen und in das vorbeifahrende Auto des Geschäftsmannes (der Fahrer war eingeweiht) springen.

Doch sein Auftritt und seine Geschichte waren so beeindruckend, dass der Vorsitzende beschloss, diese in den Plan zu übernehmen. Er spricht immer noch über das Geschehnis und die erfolgreiche Veranstaltung, die daraus entstand.

Alternativen anbieten

Die Frage ist, inwieweit man alternative Ideen auf den Tisch legen sollte. Strebe nach einem fantastischen Plan, den du kennst und bis ins kleinste Detail verteidigen kannst. Innerhalb einiger Unternehmen ist es Gang und Gäbe, dass 3 Angebote oder Pläne vorgelegt werden. Damit hast du natürlich auch mehr Vorarbeit - dennoch wirst du unweigerlich eine persönliche Präferenz für einen deiner Pläne haben. Dies zeigt sich oft verbal oder auch nonverbal während der Präsentation. Biete die perfekte Grundlage für deinen favorisierten Plan.

Reihenfolge der Präsentation

Du könntest damit beginnen, deinen bevorzugten Plan zu präsentieren, allerdings auch damit enden. Wenn du mit deinem Favoriten beginnst, ist es möglich, dass dein präferierter Plan wie eine Bombe einschlägt. Somit bekommen deine sonstigen Pläne auch weniger Aufmerksamkeit.

Wenn du deinen Favoriten jedoch ans Ende legst, bleibt dieser frischer in der Erinnerung der Zuhörer. Wie du siehst, haben beide Optionen also Vor- und Nachteile.

Verpasste Chancen und kein Wiederholungseffekt

Die Planung selbst kann eine Freude, oder auch eine wahre Tortur sein. Wer nicht das scharfe Auge dafür hat, was für eine bestimmte Zielgruppe funktioniert oder auch nicht funktioniert, oder nicht den richtigen Riecher für Entwicklungen hat, der sollte lieber mit Vorsicht an die ganze Sache herangehen.

Und das geht folgendermaßen:

  • Traditionelle (und oft langweilige!) Entscheidungen treffen? Beachte: Die Veranstaltung ist die Gelegenheit für dein Unternehmen oder deine Institution, sich positiv zu präsentieren und zu zeigen: Wir sind innovativ und wir liefern kreative Umsetzungen.
    Diese Gelegenheit wird mit einer traditionellen Veranstaltung versäumt. Auch für dich selbst ist es eine verpasste Gelegenheit, dich im Unternehmen positiv zu profilieren, wenn du nur traditionelle Pläne präsentiert.
  • Ziehe einen externen Experten hinzu. Zum Beispiel eine Theater- oder Eventagentur. Zwar sollte nicht die ganze Planung aus der Hand gegeben werden, doch eine Zusammenarbeit und kooperative Arbeitsteilung ist durchaus möglich. Agenturen verfügen über kreative Köpfe, die professionell die Umsetzung von Projekten beschleunigen  und Auswirkungen verstehen.
  • Sei wirklich originell: Nach einem guten (vorzugsweise persönlichen) Briefing ist eine solche Agentur in der Lage, einen Plan auszuschreiben. Teile des Plans sollten originell sein und keine Wiederholung früherer Events. Dies ist manchmal jedoch schwer umzusetzen. 
    Was zählt als originell? Indem du weisst, was auf dem Markt zum Verkauf steht und von anderen organisiert wird, kannst du abschätzen, was originell ist und was nicht. 
    Trau dich, dir selbst einen Vorsprung zu verpassen!
  • Doch Vorsicht: Wir persönlich halten nicht viel davon, Ideen einfach von einer Agentur entwickeln zu lassen und diese dann selbst umzusetzen. Oder schlimmer noch, sie von einer konkurrierenden Agentur durchführen zu lassen. Wir halten es für logisch, dass du einen (im Voraus vereinbarten) Preis für das Konzept zahlst, so dass du die Freiheit hast, mit dem Konzept zu machen, was du willst. Setze auf Co-Kreation und profitiere vom Wissen und Können der Eventagenturen. 
    Und das Wichtigste? Erkläre in aller Deutlichkeit, wie dein Konzept, deine Veranstaltung, dein Prozess das gesetzte Ziel für das Unternehmen/Marke erreichen kann.
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