Jeder Veranstaltungsplaner ist damit konfrontiert: nicht alle Gäste kommen auch zum Event. Doch wie hält man die Rate der sogenannten 'no-shows' so gering wie möglich oder vermeidet sie weitestgehend? In diesem Beitrag halten wir einige nützliche Tipps & Tricks für Sie bereit.
Quelle: Charlotte van Dijk / de Rijtuigenloods
Trauen Sie sich, etwas Neues zu probieren und die Zielgruppe zu triggern. Dies kann auch dazu führen, eigene Ziele den Zielen der Gäste unterzuordnen.“ Simon Renes – Direktor der Effektgroup: „No Shows sind seit vielen Jahren ein Problem, doch wir als Veranstalter geben diesen zu wenig Aufmerksamkeit.“
„Wir müssen Eventkonzepte erstellen, bei denen No Shows quasi nicht existieren. Die Leute müssen förmlich vor den Toren campen wollen!“ Marieke Zeeman, Events und PR-Marketing ING: Bank "Für uns ist das No-Show-Thema vor allem ein Anreiz, stetig kreativer zu werden.“
„Fokussieren Sie sich auf drei Dinge: Persönlichkeit, Persönlichkeit und Persönlichkeit. Sowohl vor, als auch nach dem Event.“ Edwin Hendricks von „De Registratiebalie“ bietet Ihnen acht weitere Tipps und Tricks gegen die No Shows:
„Für jede Art von Event hat ein No Show eine andere Bedeutung. Wer nicht zu einem Konzert erscheinen kann, der sorgt dafür, dass er die Tickets verkauft oder an Freunde weitergibt.
Wer jedoch zu einer kostenfreien Messe nicht erscheinen kann, der geht halt nicht hin.
Als persönlich eingeladener Gast einer Gala sagt man persönlich ab.
„Bauen Sie ein starkes Band zu den Besuchern auf, zum Beispiel durch persönliche Einladungen. Die Beteiligung des Besuchers kann z.B. dadurch erfolgen, dass bereits eine Nachricht von einem Redner an die Teilnehmer seiner Speaker-Slots weitergegeben wird, ganz im Sinne von: „Lieber …, danke, dass Sie sich für meine Session entschieden haben. In dieser Session werde ich näher auf folgendes eingehen… Ich freue mich auf Ihr Erscheinen!“
„Machen Sie es den Gästen leicht, sich bis zu 2 Wochen vor der Veranstaltung abzumelden, indem Sie in jeder Mitteilung eine Abmeldemöglichkeit anbieten, ohne einen Grund angeben zu müssen. Ändern Sie diese Abmeldemöglichkeit jedoch 2 Wochen vor der Veranstaltung, indem Sie anbieten, jemanden als Ersatz zu schicken, weil die Kosten bereits entstanden sind.
Lassen Sie die Besucher jemanden mitnehmen. Das Engagement beider Besucher füreinander bedeutet, dass sie andere Termine früher absagen können und trotzdem zur Veranstaltung kommen.“
Oft werden Einladungen bereits versendet, ohne dass das endgültige Programm überhaupt feststeht. Dies ist manchmal unvermeidlich, aber wenn Sie ein unklares Programm anbieten, beachten Sie, dass der Gast weniger involviert ist und so auch viel schneller stornieren wird.
Mit den Umfrageergebnissen des letzten Events kann festgestellt werden, was die Besucher in den verschiedenen Bereichen als Anpassung für wünschenswert halten. Reagieren Sie also darauf und geben Sie gegebenenfalls eine entsprechende Erklärung dazu ab.
Eine große Fahrradmarke sorgte für Engagement, Bindung und eine definierte Gästeliste, indem sie im Voraus fragte, was die Besucher sehen, hören und erleben wollten.
Eine Nachricht auf das Handy der Besucher ist eine effektive Methode, die viel Aufmerksamkeit bekommt. Im Vergleich zu E-Mails werden SMS weit öfter direkt gelesen und nicht erst an die Seite gelegt. Die SMS muss persönlich sein!
Machen Sie das Nichterscheinen zum Thema in einer Mail/Newsletter mit dem Titel "No-Shows". In dieser Nachricht sollten Sie erwähnen, dass es immer Menschen gibt, die ohne eine Absage nicht erscheinen. Und das, obwohl es genügend Gründe gibt, zum Event zu kommen! Seien Sie offen und geben Sie an, wie hoch die No Show Anzahl der letzten Ausgabe war. Nach dieser Mail wird es sicherlich Leute geben, die es nicht mehr wagen, ohne Abmeldung nicht zu erscheinen. Anschließend kann eine Mail geplant werden, um allen (Show und No-Show) für die Reduzierung der No Show Anzahl zu danken.
Senden Sie den Teilnehmern wenige Tage vor dem Event eine Nachricht mit Abmeldemöglichkeit. In dieser sollten Sie die Folgen eines No Shows erläutern, vor Allem mit Blick auf Nachhaltigkeit. Hierzu eignet sich das Video „Don’t Spoil the Party“ hervorragend!
Trotzdem ein No Show?
Seien Sie streng mit bekannten Wiederholungstätern. Schließen Sie sie von zukünftigen Ereignissen aus oder setzen Sie sie auf eine Warteliste. Selbst wenn Ihre Veranstaltung kostenlos war, können Sie die durch Ihre Abwesenheit verursachten Abfälle in Rechnung stellen und den Betrag an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden.
Sie können sich auch bei treuen Teilnehmern bedanken, beispielsweise mit einem schönen Geschenk- oder Prioritätsstatus für die nächste Veranstaltung!