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Zwei Konferenztage, 11 Panels, 35 Speaker und über 450 Veranstaltungsteilnehmer: das ist die beeindruckende Bilanz der ‚Pfade in die Zukunft‘. Die Erkenntnis: Die Veranstaltungswirtschaft rüstet sich für den Re-Start. 

NEXTLIVE Chef-Redakteur Sjoerd Weikamp: „Es geht um die Produktion von relevantem Content aus der sehr heterogenen Veranstaltungswirtschaft und die zielgruppengerechte Aufbereitung und Kanalisierung der Inhalte für die Kundenseite, bestehend aus Marketing- und Budget-Entscheidern aus Wirtschaft und Industrie.“

Foto: Sjoerd Weikamp mobilisiert Marketing- und Budgetentscheider: „Shift your budgets to LIVE."

Mit dem Gipfeltreffen der Veranstaltungswirtschaft galt es ein Zeichen des Aufbruchs zu setzen. Da, wo sonst gesunder Wettbewerb dominiert, sollte nun gemeinsam nachgedacht und diskutiert werden, um voneinander und miteinander zu lernen. Dabei war die Konferenz ‚Pfade in die Zukunft‘ eine Veranstaltung, die spartenübergreifend die Gemeinsamkeiten der einzelnen Segmente und Gewerke der Veranstaltungswirtschaft darstellte.

Neuausrichtung der Veranstaltungsformate 
„Über allem steht die Erkenntnis, dass die Pandemie-Krise eine Anpassung und Neuausrichtung der Veranstaltungsformate mit sich bringt. Die Attraktivität wirtschaftsbezogener Veranstaltungen, z. B. von Kongressen, wird künftig weniger von der Besucherzahl bestimmt sein als von Begegnungsmomenten und Begegnungstiefe der Teilnehmenden. Die Terminfindung und Ausrichtung der Veranstaltung richtet sich zukünftig mehr nach den Bedürfnissen der Community. Standortfaktoren der Destinationen und Kongresshäuser, wie Lage, Attraktivität oder Wohlfühlatmosphäre erleben eine Wiederbelebung, rücken in den Fokus, bieten einen merklichen Unterschied zum digitalen Treffen“, fasst Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, erste Erkenntnisse des Gipfels zusammen.

Foto: Christiane Appel - Chefredakteurin m+a Report - Moderatorin beim Gipfeltreffen in Wiesbaden.

Dezentralisierung – im Fokus: Begegnungsmomente und Begegnungstiefe
Die renommierte Zeitgeist-Analytikerin Li Edelkoort brachte es in ihrer Keynote auf den Punkt: We are not going to stop, we are going to change.“ Künftigen Generationen werde es nicht ausschließlich um Gewinn gehen, sondern um viel mehr Glück. Nachhaltigkeit und Social Goals werden schon nach der Pandemie eine spürbar größere Rolle spielen als je zu vor. Bei wirtschaftsbezogenen Veranstaltungen wird an die Stelle der Effizienz die Effektivität treten, die Innovation, Inspiration und die Intensität der Experience.

Foto: Expertenrunde - Claus Fischer, Jesper Götsch, Christian Eichenberger und Jan Kalbfleisch (v.l.n.r.)

Und wenn es um die Ausgestaltung digitaler oder hybrider Eventformate geht, sind Kreativität, Agilität und Flexibilität noch gefragter als zuvor. „Wir müssen versuchen, die Veranstaltungswirtschaft für die Zukunft nachhaltig und pandemiesicher aufzustellen“, sagte Christan Eichenberger. Der CEO der Party Rent Group AG ist einer der Initiatoren der #AlarmstufeRot und befindet sich im ständigen Austausch mit diversen Bundesministerien. „Da liegt noch einiges an Arbeit vor uns“, so der Unternehmer. 

Video: Die Pressekonferenz zum Gipfeltreffen in Wiesbaden

Business-Modelle erfolgreich digital transformieren 
Als gelungenes Beispiel für eine überaus gelungene digitale Transformation benannte Johannes Plass, Co-Founder und CEO Mutabor das Online Marketing Rockstars Festival. Dabei sei es besonders bemerkenswert, dass es dem Team um Philipp Westermeyer gelungen sei, die Business-Modelle der Präsenzveranstaltung erfolgreich in die digitale Welt übertragen zu haben. Auch der Kanalisierung des Contents fand großen Zuspruch. Hier habe die Veranstaltungswirtschaft noch viel Potenzial. Künftig würden Kongresse und Veranstaltungen auf unterschiedlichen Medien zeitgleich und dezentral stattfinden, waren sich die Experten der Konferenz in Wiesbaden einig. 

Foto: Johannes Plass - Co-Founder und CEO Mutabor Brand Spaces war Top-Speaker in Wiesbaden.

Der Kundennutzen im Fokus künftiger Veranstaltungen 
Einigkeit bestand auch darüber, dass die Digitalisierung die persönliche Begegnung bei wirtschaftsbezogenen Veranstaltungen nicht ersetzen kann. Aber sie kann den Live-Moment verlängern und maßgeblich zur Reichweitenvergrößerung beitragen. In diesem Zusammenhang spiele die Kontextkompetenz eine wesentliche Rolle, sagte brand eins Mastermind Wolf Lotter. „Für die Zukunft besteht die Priorität der Veranstaltungswirtschaft darin, Hybridformate zu finden, die vor allem eines im Auge haben: den Nutzen für den Kunden.“ Und Kunden, das sind eben nicht die Leute in der eigenen Branche, sondern die zahlenden Kunden auf Auftraggeberseite, die man thematisch wieder in die wirtschaftsbezogenen Veranstaltungen bringen muss“, so der Wirtschaftsanalyst in seiner Keynote. 

Abbildung: Das NEXTLIVE-Prinzip: Die digitale Transformation über relevanten Content,

Die Produktion und Kanalisierung von relevantem Content  
NEXTLIVE Chef-Redakteur bestätigt die These Lotters: „Präsenzveranstaltungen, wie beispielsweise Leitmessen, können durch die digitale Transformation für Auftraggeber aus Wirtschaft und Industrie eine ganzjährige Bedeutung erlangen, die sich ganz hervorragend monetarisieren lässt. Der Schlüssel liegt in der Produktion von relevantem Content, den es dann möglichst breitgefächert zu kanalisieren gilt. Die heterogene Aufbereitung des Contents und die Diversifizierung der Kanäle spielen dabei eine gewichtig Rolle“ so der gebürtige Niederländer, der seit Jahren der Presse- und Medienjury des BEA World Festivals angehört. 

Abbildung: Der Kundennutzen im Fokus. Relevanter Content - LIVE und DIGITAL - im 360° Modus.

„The Walt Disney Company hat nach dem Erwerb der Rechte an Lucasfilm diese Content-Strategie für den Star Wars Content sehr erfolgreich umgesetzt. Und auch das NEXTLIVE-Konzept folgt dieser Strategie: die Produktion von relevantem Content aus der sehr heterogenen Veranstaltungswirtschaft und die zielgruppengerechte Aufbereitung und Kanalisierung der Inhalte für die Kunden der Veranstaltungswirtschaft – die Marketing- und Budget-Entscheider aus Wirtschaft und Industrie.“

Foto: Jan Kalbfleisch und Jespeer Götsch beim Gipfeltreffen in Wiesbaden.

Jan Kalbfleisch: „Die Veranstaltungswirtschaft kommt zurück“
Deutschland dürfe nicht zu einem ‚Land der Dichtmacher und Querdenker‘ werden, warnte Stephan Grünewald, Psychologe und Marktforscher des rheingold-institut: „Es braucht dringend wieder Treffpunkte und Anlässe, Ideen auszutauschen, um der Polarisierung der Gesellschaft entgegenzuwirken.“ Jan Kalbfleisch zog für die NEXTLIVE-Redaktion im Anschluss an den Gipfel in Wiesbaden ein Fazit: „Das Gipfeltreffen sendet ein wichtiges Signal. Die Veranstaltungswirtschaft stellt sich neu auf und plant strategisch für den Restart. Wir kommen zurück und werden besser sein als je zuvor“ so der Geschäftsführer des FAMAB. 

Foto: Der Eingang Nord des RMCC Wiesbaden - eine attraktive Kongress- und Eventlocation.

© Abbildungen, Fotos & Videos

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  • THIRZA SCHAAP Photography
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